Damenwahl – ein Kaleidoskop

Damenwahl – ein Kaleidoskop

Andrea Eckert singt und spielt ihre Lieblingslieder.

Die große Schauspielerin am Theater als Maria Callas, Penthesilea, Hebbels Magdalena, Dorothea Neff oder Greta Keller zu sehen ist schon ein Erlebnis, in diesem Programm aber erstrahlt sie gleich einem Kaleidoskop in vielen Farbnuancen, von der Heroine bis zur Komödiantin.

Sie singt ihre Lieblingslieder und dazwischen erzählt sie auch Anekdotisches aus Ihrem Künstlerleben.

Pressestimmen

Unter ihren Schritten verläuft eine unsichtbare Schnur, das Hochseil der Artistin. Die Figuren und Rollen der Wiener Ausnahmeschauspielerin Andrea Eckert wirken denn auch wie herausgelöst aus ihrer jeweiligen Umgebung.
Eckert Figuren ähneln am ehesten kostbaren Präparaten: In ihrem Inneren glost das unter unendlicher Mühsal gezähmte Feuer einer nicht zu befriedigenden Sehnsucht.
Eckert Figuren eignet darum immer etwas Brandgefährliches, Zumutungsreiches. Man fürchtet sie wie Infektionsherde. Man studiert mit großer Befriedigung die Anmut dieser Person und konstatiert zugleich betroffen, wie die Beunruhigung wächst.

Wandlungsfähig. wirkungssicher

Eckert kann die Salonschlange geben, das Monster, das Biest: Niemals wird sie die Antriebe ihres oftmals rätselhaften Tun und Lassens – als Penthesilea, als Callas, als Lotte-Kotte – zur Gänze preisgeben.
Eckert, wiewohl eine der wirkungssichersten Schauspielerinnen ihrer Generation, spielt niemals für den Rang, die Claque, den verschworenen Haufen blindlings ergebener Fans auf der Galerie. Eher würde sie sich – auf dem Hochseil keine Kleinigkeit! – einen Fuß abhacken. Ebenso souverän, rätselhaft, und enigmatisch gibt die Eckert die Duldungsreiche, um deren Mundwinkel ein Zucken aufscheinen, ein Lächeln unvermutet aufblitzen kann.

 

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